Zurück zur Startseite  Startseite        Email an uns  Kontakt        Zur Suche  Suche
   

...zurück zur Landkarte 

Funktion Name Adresse Fraktion Telefon (04872)
Bürgermeister Volker Timm 25557 Hanerau Hademarschen, Hafenstraße 15 CDU 04892/80330 oder 04872/2161
1. stv. Bürgermeister Werner Flor 25557 Hanerau Hademarschen, Mannhardstraße 57 WG 9171
2. stv. Bürgermeister Jörg Hommel 25557 Hanerau Hademarschen, Bussardweg 32 SPD 592
         
Zur Wappenbeschreibung bitte anklicken

Die Ortsteile Hanerau und Hademarschen sind sehr alt. Grabhügel und Siedlungsspuren, insbesondere auf den "Hademarscher Bergen", beweisen, dass die Gemarkung schon zur Jungsteinzeit (2500 bis 1500 vor Christi) und Bronzezeit (1500 bis 1000 vor Christi) besiedelt war. Um Christi Geburt ist inmitten eines ausgedehnten Waldgebietes das Dorf Hademarschen entstanden. Von hier aus sind zumindest teilweise die um Hademarschen liegenden kleineren Dörfer gegründet worden. Zwischen 1200 und 1250 wurde die St. Severin-Kirche in Hademarschen erbaut. Aus dem reinen Bauerndorf Hademarschen wurde ein typisch holsteinisches Kirchdorf mit Handwerkern und Gewerbetreibenden.

Schon seit dem 12. Jahrhundert vollzog sich die Geschichte Hademarschens im Zeichen der Burg Hanerau. Graf Adolf III. von Holstein hatte sie zwischen 1180 und 1185 auf der heutigen Gutsinsel als Bollwerk gegen die Bauernrepublik Dithmarschen erbaut. Daneben war die Burg Verwaltungssitz für das Kirchspiel Hademarschen. Im 16. Jahrhundert wurde aus der Burg Hanerau und ihrem Bezirk ein adliges Gut mit der Obrigkeit und Gerichtshoheit über das Kirchspiel Hademarschen. Nach 1800 entstand durch die Aktivitäten des Hanerauer Gutsherrn J. W. Mannhardt, der hier Arbeiter für seine kurzlebigen Industriebetriebe ansiedelte, der Ort Hanerau. Nach der Trennung Schleswig-Holsteins von Dänemark und durch seinen Anschluß an Preußen sowie an das Deutsche Reich 1871 erlebten Hanerau und besonders Hademarschen einen großen wirtschaftlichen Aufschwung mit vielen Geschäftsgründungen, der bis zum Beginn des 1. Weltkrieges 1914 andauerte. 1860 hatte Hademarschen 948 und Hanerau 333 Einwohner, 1895 dagegen waren es 1.412 bzw. 460.

Im Jahre 1867 wurde das Kirchspiel Hademarschen Teil des neuen preußischen Kreises Rendsburg, das Gut Hanerau verlor die Gerichtshoheit an das neue Amtsgericht in Schenefeld und 1888 und auch die Obrigkeit an die neuen Amtsbezirke Hademarschen und Oersdorf. Im gleichen Jahr entstanden auch die neuen Gemeinden Hanerau und Hademarschen, daneben gab es bis 1928 noch einen Gutsbezirk Hanerau. Der Zusammenschluß der Gemeinden Hanerau und Hademarschen erfolgte im Jahre 1938.

Die Karte wurde von www.kv-plan.de zur Verfügung gestellt.

Zur Suche nach einer speziellen Straße klicken Sie bitte hier:

 

Die Gemeinde Hanerau-Hademarschen liegt mit ihren Knicks und ausgedehnten Wäldern in der typischen Geestlandschaft Schleswig-Holsteins am Nord-Ostsee-Kanal. Hanerau-Hademarschen ist der Sitz der Amtsverwaltung und der Schulen. Der Ort erfüllt die Funktion eines ländlichen Zentralortes und die vielen leistungsfähigen Geschäfte zeigen an, dass es sich hier um den wirtschaftlichen Mittelpunkt des Amtes handelt.

Durch die Nähe der Nordsee und der ortsnahen Wälder bietet Hanerau-Hademarschen ein gesundes Klima. Auf den "Hademarscher Bergen", dem Schul- und Sportzentrum, finden im Erholungspark Hünengräber und ein Aussichtsturm stets neue Bewunderer.

Freiwillige Feuerwehr Hanerau-Hademarschen

Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Hanerau-Hademarschen unter http://www.hanerau-hademarschen.de.